Gartenkalender Dezember | Bäume vor Frost schützen
Dezember auf einen Blick
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Durchschnittstemperatur |
ca. 4–6 °C |
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Sonnenstunden pro Tag |
1-2 Stunden |
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Niederschlag |
80-90 mm |
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Bodentemperatur |
2-6 °C |
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Aktivität von Schädlingen |
Minimal |
Kurz gesagt: Der Dezember ist kalt und dunkel, und der Garten befindet sich größtenteils in einer Ruhephase. Bereiten Sie Ihren Garten gut auf die kalten Monate vor.
Wichtigste Gartenarbeiten für Bäume und Hecken
- Überprüfen Sie Baumgurte und Stützpfähle.
- Wickeln Sie junge Bäume bei starkem Frost ein.
- Stellen Sie Topfpflanzen an einen geschützten Ort.
- Bedecken Sie den Boden rund um Bäume mit Laub oder Mulch, um die Wurzeln zu schützen.
- Schneiden Sie bei Obstbäumen nur tote oder kranke Äste ab, falls erforderlich.
Beschneiden im Dezember
Der Dezember ist für viele Laubbäume und Sträucher ein ruhiger Monat. Sobald die Blätter gefallen sind, tritt der Baum in seine Ruhephase ein. Dies ist ein geeigneter Zeitpunkt, um abgestorbene, kranke oder sich kreuzende Äste zu entfernen. Der Saftfluss ist gering, sodass Schnittwunden weniger schnell bluten und gut verheilen.
Bitte beachten Sie: Einige Baumarten sollten im Winter nicht beschnitten werden. Arten wie Ahorn, Birke, Walnussbaum und Weinreben können im Frühjahr zu bluten beginnen, wenn der Saftfluss wieder einsetzt. Das ist nicht unmittelbar schädlich, kann aber den Baum schwächen. Schneiden Sie diese Arten lieber im August oder im Frühherbst.
Schnitttipps für diesen Monat
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Kopfweiden. Beschneiden Sie sie, um ihre charakteristische Kopfform zu erhalten.
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Pappeln und Erle. Diese Arten vertragen den Winterschnitt gut.
- Laubabwerfende Spalierbäume wie Platanen, Linden und Amberbäume. Schneiden Sie diese zu einem gleichmäßigen Gerüst zurück.
- Obstbäume wie Apfelbaum und Birnbaum. Schneiden Sie diese jetzt vorsichtig in Form, solange es nicht friert.
- Im Dezember nicht beschneiden: Ahorn, Birke, Nussbaum und Weinrebe. Diese bluten im Frühjahr stark.
Bäume im Dezember schützen
Im Dezember können Kälte und Wind plötzlich stark zunehmen. Vor allem junge Bäume und Bäume in Töpfen sind anfällig für Frostschäden und Austrocknung. Achten Sie daher darauf, Ihre Bäume gut vor der Kälte zu schützen.
1. Schützen Sie den Stamm junger Bäume
Junge Bäume können durch starke Temperaturschwankungen zwischen Tag und Nacht Frostrisse bekommen. Wickeln Sie den Stamm daher mit Jute, Baumschutzband oder atmungsaktivem Wintervlies ein. Achten Sie darauf, dass das Material gut anliegt, aber nicht zu fest sitzt. So vermeiden Sie Risse in der Rinde und schützen den Stamm vor Kälte und Wintersonne.
2. Wurzeln mit Mulch isolieren
Die Wurzeln sind im Winter am empfindlichsten. Legen Sie eine isolierende Schicht um den Fuß des Baumes, zum Beispiel aus Laub, Stroh, Kompost oder Holzspänen.
Achtung: Lassen Sie den Stamm frei, um Schimmelbildung zu vermeiden.
Tipp: Die im Garten zurückgelassenen Blätter sind übrigens ideal für das Bodenleben. Damit helfen Sie Insekten, Vögeln und Kleintieren.
3. Topfpflanzen an einen geschützten Ort stellen
Bäume in Töpfen verlieren schneller Wärme und trocknen leichter aus. Stellen Sie sie näher am Haus, unter einem Vordach oder windgeschützt auf. Sie können den Topf auch mit Luftpolsterfolie oder Jute umwickeln, damit der Wurzelballen weniger schnell gefriert.
4. Windempfindliche oder nicht winterharte Bäume mit Vlies umwickeln
Bäume, die nicht winterhart sind, oder empfindliche Arten wie Palmen, Olivenbäume oder neu gepflanzte Bäumchen können Sie vorübergehend mit einem Vliesstoff abdecken. Dieser schützt vor kaltem Wind und vor dem Austrocknen junger Knospen. Entfernen Sie das Tuch wieder, sobald die Temperaturen einige Tage lang über null Grad bleiben, damit der Baum wieder ausreichend Licht und Luft bekommt.
Möchten Sie wissen, ob Sie Ihren Baum diesen Winter zusätzlich schützen müssen? Dann wenden Sie sich bitte an unseren Kundenservice.
Baumgurte und Stützpfähle überprüfen
Der Dezember ist ein guter Zeitpunkt, um zu überprüfen, ob Baumgurte und Stützpfähle noch sicher und fest sitzen. Durch Wind, Regen und Wachstum können Baumgurte zu straff sitzen oder sich lockern.
- Zu fest: kann zu Einschnürungen führen und den Stamm beschädigen.
- Zu locker: bietet jungen Bäumen bei starkem Wind zu wenig Halt.
Stellen Sie sicher, dass die Baumschlingen fest sitzen, der Stamm sich aber noch frei bewegen kann. Überprüfen Sie auch, ob die Pfähle noch gerade stehen und nicht durch Regen abgesackt sind. Mit einer kleinen Kontrolle helfen Sie jungen Bäumen, stark und stabil durch den Winter zu kommen.
Sie wissen noch nicht, welcher Baum am besten in Ihren Garten passt? Dann fordern Sie unsere kostenlose Beratung bei Ihnen zu Hause an. Unser Baumexperte kommt zu Ihnen, um zu schauen, welche Bäume zu Ihrem Garten und Ihren Wünschen passen.
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